Zwangsversteigerung von Southpeak-Ware bringt rund 60.000 Euro
Gläubiger CDV dürfte jedoch nur rund 14.500 Euro erhalten. Insgesamt verlangt der insolvente Publisher ca. 2,6 Mio. Euro.
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Die Zwangsversteigerung von Warenbestand des Publishers Southpeak Interactive als Folge einer noch nicht beglichenen Forderung des inzwischen insolventen deutschen Publishers CDV hat in Großbritasnnien mehr als 50.000 Pfund Sterling (ca. 60.000 Euro) eingebracht.
Allerdings dürfte CDV nach Gebühren lediglich 12.000 Pfund erhalten (etwa. 14.500 Euro), während die Forderung von CDV gegen Southpeak bei 2,6 Mio. Euro liegt. Zusätzlich wurden Zahlungen in Höhe von 30.000 Pfund von Southpeaks Distributor Centresoft eingefroren. In der nächsten Woche soll darüber entschieden werden, ob dieser Betrag an CDV weitergeleitet wird.
CDVs Anwälte von Fladgate LLP haben jedoch angekündigt, notfalls ähnliche Pfändungen auch in Zukunft vorzunehmen. "Sie [Southpeak Interactive] haben keine neuen Veröffentlichungen bis Two Worlds II, aber wir sind in der Lage, das Gleiche zu tun", warnt Lawrence Abramson, Partner bei Fladgate. "Die frage ist, beschlagnahmen wir die Ware oder lassen wir sie sie verkaufen und beschlagnahmen wir die Erlöse? Und dann ist die Frage, ob Centresoft Two Worlds II für Southpeak überhaupt distribuieren würde. Es ist natürlich nicht ihr Problem, aber es verunsichert die Mitarbeiter, wenn Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen."
Two Worlds II soll jedoch erst im September erscheinen. CDV hatte Southpeak die Schuld für die Insolvenz vor einigen Monaten wegen ausbleibender Zahlungen gegeben. Darüber hinaus befindet sich Southpeak im Rechtsstreit mit "My baby"-Entwickler Nobilis wegen angeblich ausstehender Zahlungen.

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