Koelnmesse: gamescom findet trotz Räumungsandrohung statt
In einer offiziellen Mitteilung kritisiert Messe-Geschäftsführer Oliver P. Kurth Medienberichte, die auf einer "Fehleinschätzung der Sachlage" basierten.
Die Koelnmesse hat in einer offiziellen Stellungnahme heute darauf hingewiesen, dass die gamescom nächste Woche unabhängig vom derzeitigen juristischen Säbelrasseln durch den Gelände-Eigentümer Oppenheim-Esch (GamesIndustry.biz berichtete) stattfinden wird.
Dabei kritisiert Messe-Geschäftsführer Oliver P. Kurth die Berichterstattung in einigen Medien und spricht von "Fehlinterpretationen der Sachlage".
"Selbstverständlich findet die gamescom statt!" sagt Kurth. "Medienberichte, die das in Frage stellen, basieren auf Fehlinterpretationen der Sachlage und gehen an der Realität vorbei. Die ganze Stadt Köln freut sich bereits auf den Start am kommenden Mittwoch, die Aufbauarbeiten in den Hallen laufen bereits auf Hochtouren und die Stände nehmen langsam Form an. Besonderes erfreulich ist insbesondere, dass die gamescom im Vergleich zur starken Premiere sowohl noch etwas größer als auch noch internationaler wird. Aktuelle Zahlen werden wir morgen im Rahmen unserer Wirtschafts-Pressekonferenz bekanntgeben können."
Im Gegensatz zu einigen Presseberichten (Die Welt: "Aussteller bangen um Gamescom") hatte sich Messe-Sprecher Franko Fischer und BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters bereits am Montag gegenüber GamesIndustry.biz gelassen zu den Drohungen von Oppenheim-Esch geäußert, das Gelände wegen eingestellter Mietzahlungen notfalls zwangsräumen zu lassen.

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