Southpeak legt Streit mit CDV bei
Die Begleichung ausstehender Forderungen treibt Southpeak jedoch erneut in die Verlustzone.
CDV
cdv Software Entertainment AG is the independent full service provider for the games sector. With a number...
www.cdv.de/index.php?sid=en010000
Southpeak Interactive hat seinen schwelenden Streit mit dem inzwischen insolventen deutschen Publisher CDV nach eigenen Angaben beigelegt. Zudem sei ein weiteres Zerwürfnis mit Paradox über Distributionsrechte gelöst worden.
Die entstandenen Kosten durch die Begleichung ausstehender Forderungen in Höhe von 3,4 Millionen Dollar von CDV, die der Karlsruher Publisher als Grund für die Insolvenz angegeben hatte, sowie Gerichtskosten im Paradox-Fall, haben Southpeak jedoch erneut in die roten Zahlen getrieben.
Der Nettoverlust von 5,8 Mio. Dollar in diesem Jahr steht allerdings einem Nettoverlust von 13,3 Mio. Dollar im Jahr zuvor gegenüber. Der Netto-Umsatz fiel von 47,3 Millionen auf 40,3 Millionen Dollar, obwohl die Zahl der Neuprodukte von 18 auf 29 in diesem Jahr gestiegen war.
"Zusätzlich zu makroökonomischen Faktoren wurde unser Geschäft und unser Ergebnis von zunehmenden Gerichtsverfahren im Laufe des Geschäftsjahres beeinflusst", sahte CEO Melanie Mroz gegenüber Investoren. "Ohne die zusätzlichen juristischen Kosten, die während dieser Auseinandersetzungen aufgetreten sind, hätten wir eine sogar noch größere Verbesserung unseres Ergebnisses zeigen können."
Mroz zeigte sich erleichtert darüber, dass der Streit mit CDV nun gelöst sei. "Besonders CDV stellte einen substanziellen Abfluss unserer Ressourcen dar", so Mroz. "Wir freuen uns, dass diese Angelegenheiten nun hinter uns liegen und konzentrieren uns weiter auf unser Geschäft und unser Wachstum."

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