Konami steigert Nettogewinn auf 4,2 Mrd. Yen
Das Spiele-Geschäft hat weiterhin den stärksten Anteil am Konami-Umsatz, trägt aber nicht wesentlich zur Gewinnsituation bei.
Konami konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011 mit Abschluss zum 30. September sowohl den Umsatz als auch den Gewinn steigern. Der Nettoumsatz lag bei 115,8 Mrd. Yen (umgerechnet ca. 1 Mrd. €). Im Vorjahreszeitraum machte man einen Umsatz von 113,9 Mrd. Yen (ca. 989,1 Mio. €). Der operative Gewinn stieg von 4,6 Mrd. auf 8,1 Mrd. Yen (ca. 70,3 Mio. €). Der Nettogewinn liegt bei 4,2 Mrd. Yen (etwa 36,5 Mio. €). Im Vorjahr konnte man mit 2,2 Mrd. Yen nur etwa die Hälfte erlösen.
Konami bietet in Japan neben Videospielen eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen von Spielkarten bis Fitness-Studios an, jedoch macht das Games-Geschäft den größten Anteil im Konzern aus. Der Umsatz in der Videospiele-Sparte stieg von 20,8 Mrd. Yen auf 26,6 Mrd. (ca. 231 Mio. €). Der operative Gewinn im Geschäftsfeld stieg jedoch nur von 4,5 auf 4,6 Mrd. Yen (39,9 Mio. €).
Stärkstes Vertriebsgebiet bleibt für Konami der japanische Markt mit 4,34 Mio. verkauften Spielen (Vorjahreszeitraum 2,75 Millionen), gefolgt von Europa mit 3,42 Millionen (1. HJ 2009: 1,72 Mio.) und Nordamerika mit 2,18 Millionen (1. HJ 2009: 1,32 Mio.).
Insgesamt konnte Konami weltweit 10,05 Millionen Spiele verkaufen – eine erhebliche Steigerung zu den 5,89 Millionen im ersten Halbjahr 2009.
Das stärkste Segment bleiben die Pro-Evolution-Soccer-Titel mit einem Verkauf von 3,44 Millionen weltweit.

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