Nintendo sieht sich als Gewinner im Weihnachtsgeschäft
NoA-President Reggie Fils-Aime glaubt, Umsatzverluste bei Wii und DS im Jahresendgeschäft ausgleichen zu können.
Reggie Fils-Aimee, President von Nintendo of America, hat während der gestrigen BMOCapital Markets Digital Entertainment Conference zugegeben, dass "wir Herausforderungen gegenüberstehen, die niemals zuvor existierten", aber bestritten, dass der Konsolenmarkt insgesamt in Gefahr sei.
„Der Absatz der derzeitigen Konsolen in diesem Weihnachtsgeschäft liegen um 45 Prozent höher als bei der letzten Konsolengeneration", stellte er fest. "Einige Beobachter mögen glauben, dass die glorreichen Tage der PS2 und des Game Boy Advance vor fünf Jahren niemals wieder erreicht werden könnten. So gut diese alten Tage waren, konnte es viel besser werden und es wurde viel besser. Systeme, die primär nur zum Spielen hergestellt wurden, verkaufen sich großartig."
Der Softwareumsatz liege im Vergleich zur letzten Generation um 26 Prozent im Plus. Bezüglich der negative Meldungen rund um den Wii-Absatz merkte Fils-Aimee an, dass der Umsatz um Weihnachten herum traditionell stark ansteige.
Um 50 Prozent des Jahresumsatzes mit der Hardware wären im letzten Jahr im November und Dezember gemacht worden. Andere Anbieter hätten in diesem Zeitraum nur etwas über 40 Prozent erzielt. 44 Prozent des Software-Umsatzes, so Reggie Fils-Aimee, hätte Nintendo in diesem Zeitraum gemacht. Sony und Nintendo seien nur im Schnitt auf 33 Prozent gekommen.
„Weihnachten ist wichtiger für Nintendo als für andere Hersteller. Wir haben eine besondere Spitze, wenn es um Geschenke geht, und das liegt zweifelsohne an der Bekanntheit und dem Wiedererkennungswert sowohl unserer Marke als auch unserer Schlüssel-Lizenzen."

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