Viacom räumt Misserfolg im Videospielemarkt ein

Fri 12 Nov 2010 8:49am GMT / 3:49am EST / 12:49am PST
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Für zum Verkauf stehenden Rock-Band-Entwickler Harmonix gibt es angeblich bereits mehrere Interessenten.

Viacom hat eingeräumt, dass der Versuch der Etablierung im Videospielemarkt nicht erfolgreich war und der Mangel an Diversifikation zum Verkauf von Rock-Band-Entwickler Harmonix geführt hätte. Die Ankündigung, Harmonix abzustoßen, habe bereits mehrere potenzielle Käufer auf den Plan gerufen.

„Unsere Entscheidung, dieses Geschäft zu verlassen, reflektiert unsere Strategie, uns komplett auf das zu konzentrieren, was wir am besten können – großartigen, markenorientierten Unterhaltungsinhalt zu machen und diesen auf verschiedenen Plattformen anzubieten", sagte Thomas Dooley, COO von Viacom in einer Investoren-Telefonkonferenz. „Das Konsolenspiele-Geschäft erfordert eine Expertise und Größenordnung, die wir nicht haben. Wir haben Schritte zum Verkauf von Harmonix eingeleitet und wir sind in Verhandlungen mit mehreren potenziellen Käufern."

Dooley räumte ein, dass Harmonix einen Verlust von 65 Millionen US-Dollar im letzten Quartal erlitten hätte und dass man das Unternehmen zügig verkaufen wolle.

„Lizenznehmer haben eine andere wirtschaftliche Sicht von Harmonix und wir glauben, es ist eine Anlage, die ihnen mehr wert ist als uns", so Dooley.

Über den Autor

Christoph Holowaty
Christoph Holowaty started the German edition of GamesIndustry in 2010. With over twenty years experience in journalism and the video game business, he was the original founder of MCV in 1995. At Computec Media he had multiple roles such as Co-Editor of PC Games and Chief Reporter for all Computec magazines and websites.

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