US-Börsenaufsicht empfiehlt rechtliche Schritte gegen Southpeak
Aufgrund von Verstößen gegen Börsenbestimmungen sollen die Southpeak-Chefs Terry Philips und Melanie Mroz verklagt werden.
Mitarbeiter der amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission haben rechtliche Schritte gegen das Top-Management von Southpeak Interactive empfohlen.
Dabei wird CEO Melanie Mroz und Chairman Terry Philips nach Börsenunterlagen vorgeworfen, SEC-Bestimmungen nicht eingehalten zu haben, nach denen die Buchhaltung die Finanzlage des Unternehmens „akkurat und fair reflektieren" soll.
Die SEC-Mitarbeiter werfen Southpeak überdies vor, Gesetze und Bestimmungen nicht eingehalten zu haben, die Investoren schützen sollen, indem „ein System interner Kontrollen des Rechnungswesens" gepflegt wird.
Die SEC-Aktion folgt auf den Rücktritt von Finanzchef Reba McDermott, der nach Southpeak-Angaben nun das Unternehmen mit Schadensersatzforderungen für angeblich nicht gezahlte Gehälter und Boni bedroht.
Die jüngste Auseinandersetzung ist Teil einer ganzen Reihe an Rechtsstreitigkeiten, in die Southpeak verwickelt ist. Nachdem die Auseinandersetzung mit CDV im Zusammenhang mit offenen Forderungen außergerichtlich beigelegt wurde, gehören unter anderem von den Firmen Spidermonk, Gamecock, Nobilis und TimeGate angestrengte Klagen zu den noch schwebenden Verfahren.

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