Microsoft: Kinect-Lieferengpässe kein Marketing-Gag
Der britische Xbox-Chef Neil Thompson hat gegenüber GamesIndustry.biz unterstrichen, dass die Kinect-Lieferprobleme nicht hausgemacht, sondern auf tatsächliche Nachfrage zurückzuführen sind.
Neil Thompson, verantwortlicher Xbox-General-Manager für Großbritannien und Irland, hat gegenüber GamesIndustry.biz unterstrichen, dass es sich bei den weltweiten Kinect-Lieferengpässen nicht um einen Marketing-Gag zur Stimulierung der Nachfrage handelt. Vielmehr sei die teils knappe Warenverfügbarkeit auf die tatsächlich deutlich höhere Nachfrage zurückzuführen.
„Jeder, der tatsächlich im Geschäft der Produktion neuer Technologien arbeitet, insbesondere im Bereich Hardware-Technologie, weiss, dass diese Dinge niemals gesteuert werden", sagte Thompson. „Jeder andere glaubt liebend gern, dass dies gelenkt wird, aber diese Leute wissen, dass es nicht so ist."
Zuvor hatte Don Mattrick US-Verbraucher gewarnt, frühzeitig Kinect zu erwerben, um im Weihnachtsgeschäft nicht enttäuscht zu werden.
„Die Wahl ist immer die: Veröffentlichen wir im November oder warten wir bis Februar oder März, um eine größere Erstauslieferung zu haben, aber dann verpassen wir Weihnachten", so Neil Thompson. „Man muss also genau abwägen, ob man den Leuten das Produkt so früh wie möglich liefert, aber man kann die Produktion nicht einfach fließen lassen."

Please register or log in to Gamesindustry International below to read and submit comments.