Microsoft: Kinect-Lieferengpässe kein Marketing-Gag

Mon 06 Dec 2010 1:55pm GMT / 8:55am EST / 5:55am PST
Hardware

Der britische Xbox-Chef Neil Thompson hat gegenüber GamesIndustry.biz unterstrichen, dass die Kinect-Lieferprobleme nicht hausgemacht, sondern auf tatsächliche Nachfrage zurückzuführen sind.

Neil Thompson, verantwortlicher Xbox-General-Manager für Großbritannien und Irland, hat gegenüber GamesIndustry.biz unterstrichen, dass es sich bei den weltweiten Kinect-Lieferengpässen nicht um einen Marketing-Gag zur Stimulierung der Nachfrage handelt. Vielmehr sei die teils knappe Warenverfügbarkeit auf die tatsächlich deutlich höhere Nachfrage zurückzuführen.

„Jeder, der tatsächlich im Geschäft der Produktion neuer Technologien arbeitet, insbesondere im Bereich Hardware-Technologie, weiss, dass diese Dinge niemals gesteuert werden", sagte Thompson. „Jeder andere glaubt liebend gern, dass dies gelenkt wird, aber diese Leute wissen, dass es nicht so ist."

Zuvor hatte Don Mattrick US-Verbraucher gewarnt, frühzeitig Kinect zu erwerben, um im Weihnachtsgeschäft nicht enttäuscht zu werden.

„Die Wahl ist immer die: Veröffentlichen wir im November oder warten wir bis Februar oder März, um eine größere Erstauslieferung zu haben, aber dann verpassen wir Weihnachten", so Neil Thompson. „Man muss also genau abwägen, ob man den Leuten das Produkt so früh wie möglich liefert, aber man kann die Produktion nicht einfach fließen lassen."

Über den Autor

Christoph Holowaty
Christoph Holowaty started the German edition of GamesIndustry in 2010. With over twenty years experience in journalism and the video game business, he was the original founder of MCV in 1995. At Computec Media he had multiple roles such as Co-Editor of PC Games and Chief Reporter for all Computec magazines and websites.

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