Namco Bandai: Japanische Manager sollen Spiele-Entwicklung beaufsichtigen
Nach unbefriedigenden Ergebnissen von im Westen produzierten Spielen will der Publisher die Entwicklungsleitung wieder stärker auf Japan konzentrieren.
Namco Bandais President Shukuo Ishikawa will in Zukunft die Überwachung der Spiele-Entwicklung wieder stärker an das japanische Management binden, nachdem einige im Westen produzierte Titel die Erwartungen des Publishers nicht erfüllt hätten.
„Wir hielten die Qualität und die Entwicklungsgeschwindigkeit von Titeln, die für uns in Übersee produziert wurden, für unbefriedigend", sagte Ishikawa in einem Interview mit Bloomberg. „Ausländische Studios können uns immer noch Spiele vorschlagen und diese entwickeln, aber unsere japanischen Mitarbeiter werden diesen Prozess stärker kontrollieren." Ähnliche Pläne hatte bereits Capcom angekündigt, nachdem sich die im Westen entwickelten Spiele Bionic Commando und Dark Void unter den Erwartungen verkauften.
Namco Bandai hatte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres einen Verlust von umgerechnet ca. 17,2 Mio. € gemeldet.
Bereits vor Veröffentlichung der Ergebnisse hatte man in den USA 90 Mitarbeiter entlassen und die Verlagerung der internen Entwicklung nach Japan angekündigt (GamesIndustry.biz berichtete).

Please register or log in to Gamesindustry International below to read and submit comments.