Square Enix muss Gewinnerwartung um 92 % senken
Der japanische Publisher macht Produktverschiebungen und schlechte Umsätze mit Konsolentiteln für die drastische Rücknahme des Forecasts verantwortlich.
Der japanische Publisher Square Enix hat die Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr um 91,7 Prozent auf eine Milliarde Yen (ca. 9 Mio. €) zurück genommen. Als Grund führt der Publisher von Final Fantasy schlechte Umsätze mit Konsolenspielen und eine Produktverschiebung an.
Während Square Enix die sich schlecht verkaufenden Titel nicht explizit nannte, will man jedoch das Team hinter Final Fantasy XIV restrukturieren. Zudem soll die kostenlose Testphase des Online-Rollenspiels so lange verlängert werden, bis man die Fans besser zufriedenstellen kann.
Der Publisher erwartet nun statt eines Umsatzes von 160 Mrd. Yen nur noch 130 Mrd. (ca. 1,1661 Mio. €; -19%).
„Aufgrund schwacher Umsatzleistungen von kürzlich veröffentlichten Konsolentiteln sowie einem negativen Markt-Feedback gegenüber einem Schlüsseltitel sieht die Gruppe die Verstärkung der Entwicklungskapazitäten in unserem Digital Entertainment Geschäftsbereich als unsere wichtigste Managementaufgabe", heißt es in einer Stellungnahme. „Deswegen haben wir entschieden, mehr Zeit aufzuwenden, um unser kommendes Spiel Deus Ex: Human Revolution zu verbessern, was in einer Verschiebung des geplanten Veröffentlichungstermins in diesem hin zum nächsten Geschäftsjahr resultiert."
"Da wir zudem erkannt haben, dass unser Service Final Fantasy XIV bislang nicht die von den Final-Fantasy-Fans erwartete Kundenzufriedenheit erreicht hat, haben wir die Entwicklungsorganisation restrukturiert und werden die kostenlose Testphase solange verlängern, bis wir den Kunden einen klaren Plan vorlegen können, wie es mit Final Fantasy XIV weiter geht."
"Außerdem haben wir entschieden, das ursprünglich für Anfang März 2011 geplante Final Fantasy XIV für PlayStation 3 zu verschieben, um alle für die Windows-PC-Version geplanten Verbesserungen zu implementieren statt nur die derzeitige Windows-PC-Version zu konvertieren."

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