Sega-Sammy: Doppelter Gewinn trotz schwacher Spielesparte
Insbesondere durch Umsätze mit japanischen Spielhallenmaschinen erwartet das Unternehmen einen Gewinn von 36,82 Mrd. Yen.
Sega-Sammy, die Holding hinter dem Gamespublisher Sega, hat für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres steigende Umsätze und Gewinne gemeldet. Die Zuwächse wurden jedoch nicht im Videospielesegment, sondern bei japanischen Spielhallenmaschinen erzielt.
Zum 31. Dezember 2010 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 310,1 Mrd. Yen (rund 2,79 Mrd €) und einen Gewinn von 32,82 Mrd. Yen (rund 295,7 Mio. €). Im Vorjahreszeitraum meldete Sega-Sammy einen Umsatz von 285,3 Mrd. Yen und einen Gewinn von nur 16,9 Mrd. Yen.
Für das Gesamtjahr mit Abschluss zum März 2011 erwartet Sega-Sammy 410 Mrd. Yen Umsatz (ca 3,7 Mrd. €) und einen Gewinn von 37,5 Mrd Yen (etwa 337,9 Mio. €).
Dabei verliert das Videospielegeschäft innerhalb des Konzerns an Bedeutung – tatsächlich stammt der erwartete Gewinn fast vollständig aus der Herstellung und dem Vertrieb von Pachislot-Geräten.
Der Umsatz mit Videospielen wird im Gesamtjahr mit 94 Mrd. Yen (ca. 847 Mio. €) erwartet, was ein Minus zum Vorjahr von 23 Prozent ist. Der Gewinn soll bei nur sechs Milliarden Yen liegen, was umgerechnet 33,79 Mio. € entspricht.
Im Gesamtjahr bis März 2011 plant Sega, lediglich 16 Millionen Spiele auszuliefern. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 26,75 Millionen.

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