iPhone-Hit Angry Birds spielt 50 Millionen bei einer Investition von nur 100.000 Euro ein
Alleine mit der Android-Version und Merchandise macht das Studio Rovio einen Monatsumsatz von jeweils nahezu einer Million Dollar.
Rovios iPhone-Hit Angry Birds hat bei einer Gesamtinvestition von nur 100.000 € inzwischen einen Umsatz mit den Spielen und Merchandise von rund 50 Millionen € eingespielt.
In einem Interview mit Wired hat das Rovio-Management nun offensive Ziele geäußert: Man will eine Art „Disney 2.0" werden.
„Schauen Sie sich an, wie Disney angefangen hat", sagt Rovio-Chef Mikael Hed. „Steamboat Willie hat Mickey Mouse geschaffen, dann haben sie mehr Charaktere hinzugefügt. Man kann heute ein ähnliches Muster beobachten, aber alles geschieht viel, viel schneller. Andere Marken haben die Aufmerksamkeit über Dekaden hinweg aufgebaut. Wir haben es innerhalb eines Jahres geschafft."
Das erst 40 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen setzt alleine mit Mikrotransaktionen über die Free2Play-Version von Angry Birds für Android monatlich 975.000 US-Dollar um und nochmals den gleichen Betrag mit Plüschtieren. Alleine 40 Prozent des Gesamtumsatzes fällt laut Mikael Hed auf den Bereich Merchandising und Lizensierung.
Auf Angry Birds alleine will sich Rovio dennoch nicht verlassen und will neue Markenprodukte schaffen.
„Wir bauen unsere Infrastruktur mit Angry Birds auf", erklärt Mikael Hed. "Jetzt haben wir Distribution, Marketing und alles andere in Position, also können wir grundsätzlich jede Marke nehmen und auf den Markt werfen. Wir können die Spiele für alle Plattformen produzieren – Smartphones, Konsolen, PCs, Mac, Online, Facebook – was auch immer. Der Bereich TV und Film wird dann geschehen, wenn die Zeit dafür reif ist."

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