Valve-Chef Newell: Piraterie ist nur durch Service zu bekämpfen

Tue 25 Oct 2011 6:56am GMT / 2:56am EDT / 11:56pm PDT

Gabe Newell glaubt nicht, dass technische Sicherungsmaßnahmen oder eine niedrigere Preisstellung Raubkopien stoppen kann.

Valve-Chef Gabe Newell, dessen Unternehmen mit Steam eines der führenden Download-Portale betreibt, will Piraterie mit der Servicequalität legaler Plattformen bekämpfen.

"Wir haben gelernt, dass Piraterie keine Preisfrage ist", so Newell gegenüber Geekwire. "Der einfachste Weg, Piraterie zu stoppen, liegt nicht in der Installation von Anti-Piraterie-Technologien. Es liegt daran, den Leuten einen Service zu bieten, der besser ist als das, was sie von Piraten bekommen."

Ausgerechnet das für seine etablierte Raubkopiererszene bekannte Russland ist für Valve inzwischen der zweitgrößte Markt in Europa geworden.

"Nehmen wir Russland als Beispiel. Wenn man sagt, man geht nach Russland, dann sagen die Leute, ihr seid verflucht, denn in Russland wird alles raubkopiert. Genau die Leute, die dir erzählen, dass Russen alles raubkopieren, sind die Leute, die sechs Monate abwarten, bis ihr Produkt für Russland lokalisiert ist. Was uns betrifft, ist diese Frage beantwortet. Es gehört nicht viel dazu, einen besseren Service zu liefern, um Piraten irrelevant zu machen."

Über den Autor

Christoph Holowaty
Christoph Holowaty started the German edition of GamesIndustry in 2010. With over twenty years experience in journalism and the video game business, he was the original founder of MCV in 1995. At Computec Media he had multiple roles such as Co-Editor of PC Games and Chief Reporter for all Computec magazines and websites.

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