EA und LucasArts bieten Gameforge-Mitarbeitern Hilfe an
Nach der Meldung, dass der Karlsruher Publisher überraschend 100 Mitarbeiter freistellt, haben neben EA und LucasArts bereits weitere Publisher und Studios öffentlich Interesse an den Angestellten bekundet.
Gameforge
In 2003 Gameforge started as a pioneer in developing and – shortly afterwards – publishing browser- and...
www.gameforge.de
Die Entlassungswelle bei Gameforge, bei der 100 der rund 500 Mitarbeiter gehen müssen, hat branchenweit Betroffenheit ausgelöst. Erste Publisher bieten nun den geschassten Angestellten öffentlich ihre Hilfe und Bewerbungsgespräche an. Zu den prominentesten Unternehmen, die sich der ehemaligen Gameforge-Mitarbeiter annehmen wollen, gehören Electronic Arts und LucasArts.
"Ich bin mehr als bereit, mit jedem der betroffenen Mitarbeiter über Positionen innerhalb von EA zu sprechen", schreibt Carl Silvers, Researcher bei Electronic Arts, als Kommentar auf die Meldung bei GamesIndustry.biz.
"Ich bin traurig, über noch mehr [Arbeitsplatz-]verluste in der Industrie zu hören", so Mark James, Platform Technology Director bei LucasArts. "Wenn irgendwelche ehemaligen Angestellten Arbeit suchen, lassen Sie es mich wissen, ob ich helfen kann."
Derzeit hat alleine das LucasArts-Studio in San Francisco 34 Stellen für Entwickler ausgeschrieben.
"Es tut mir leid, das zu hören", schreibt Wolfgang Hamann, President und CEO bei Koolhaus Games. "Wenn irgendjemand die Turbulenzen in der europäischen in Richtung eines chart-toppenden, stabilen, über sechs Jahre alten, soliden Entwicklungsstudios in Vancouver, Kanada, Entwicklung verlassen will, prüft bitte die offenen Positionen bei www.koolhausgames.com."
Neben den Entlassungen bei Gameforge ist derzeit auch mit Star Trek - Infinite Space das renommierteste Projekt des ublishers in Gefahr (GamesIndustry.biz berichtete). Die Karlsruher denken über die Einstellung oder über den Abschluss eines Co-Publishing-Deals nach.

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