Aus von LEGO Universe kostet 115 Arbeitsplätze
Sowohl die Play Well Studios als auch das Team in Dänemark ist von der Schließung betroffen. Laut LEGO ist es nicht gelungen, ausreichend Umsatz mit dem Online-Spiel zu erwirtschaften.
LEGO wird das im Oktober 2010 gestartete LEGO Universe im Januar einstellen. Grund ist der Mangel an zahlenden Abonnenten. Zuletzt war der Titel im Handel als physisches Produkt für unter 10 Euro gehandelt worden.
Die Schließung kostet 115 Arbeitsplätze: Sowohl LEGOs Play Well Studio als auch das Team in Dänemark soll komplett entlassen werden.
Das Projekt war zunächst als Auftragsarbeit vergeben worden. LEGO hatte jedoch im Februar die Mehrheit am Entwickler übernommen und sämtliche Rechte von NetDevil erworben.
Im Juni hatte LEGO das Spiel teilweise als Free2Play-Version angeboten, um das Interesse zu erhöhen. "Das Team von LEGO Universe kann stolz darauf sein, ein großartiges LEGO-Erlebnis entwickelt und an den Start gebracht zu haben, das viele Spieler vermissen werden", sagt Jesper Vilstrup, Vice President von LEGO Universe. "Derzeit haben wir mit EGO Universe fast zwei Millionen Spieler und extrem positives Feedback von den Spielern. Leider waren wir nicht in der Lage, ein befriedigendes Umsatzmodell für unsere Zielgruppe zu entwickeln, so dass wir uns entschlossen haben, das Spiel zu schließen."
Trotz der Schließung will LEGO weiterhin im digitalen Markt präsent bleiben.
"Die Entwicklung unseres digitalen Angebots bleibt ein sehr wichtiges Element in unserer Strategie", sagt Mark Nipper, Executive Vice President der LEGO Group. "Wir habenb mehr als 20 Millionen Besucher auf Lego.com jeden Monat, und LEGO-Videospiele gehören zu den erfolgreichsten Videospielen für Kinder mit mehr als 60 Millionen verkauften Einheiten in den letzten fünf Jahren. Mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung und dem Betrieb von LEGO Universe haben wir wertvolle Erfahrungen gewonnen und ein starkes Fundament für zukünftige Entwicklungen im digitalen Bereich."

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