Valve verschleiert tagelang Hackerangriff auf Steam
Valve hat erst nach fünf Tagen einen externen Angriff auf die führende Spiele-Distritubtionsplattform zugegeben. Der Publisher glaubt zwar nicht an Datendiebstahl, warnt die Nutzer jedoch vor Kontenaktivitäten auf den Kreditkarten.
Valve hat erst jetzt in einer Stellungnahme eingeräumt, dass ein externer Hackerangriff in der vergangenen Woche die Steam-Foren lahmgelegt habe. Die Foren wurden bereits am 6. November herunter gefahren. Zudem seien Hacker in eine Datenbank eingedrungen, in der persönliche Nutzerdaten inklusive Kreditkarteninformationen gespeichert gewesen seien. Diese Daten seien aber verschlüsselt gewesen.
Angeblich gäbe es keine Hinweise darauf, dass diese Daten entwendet worden wären.
"Wir haben keinen Hinweis darauf, dass die verschlüsselten Krteditkartendetails oder personenbezogene Informationenen von den Eindringlingen entwendet worden sind, oder dass die Sicherung der Kreditkartennummern oder Passwörter geknackt worden sind", heißt es in einer Stellungnahme von Valve-Chef Gabe Newell. Jedoch gibt Newell zu: "Wir untersuchen die Angelegenheit noch."
Zu der Anzahl der betroffenen Konten machte Valve keine Angaben.
"Wir haben derzeit keine Hinweise auf Missbrauch der Kreditkarteninformationen", so Newell. "Jedoch sollten Sie die Kreditkartenaktivitäten und Abrechnungen genau beobachten."

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