Take-Two-Chef zweifelt an Zyngas Geschäftsmodell
Strauss Zelnick sieht beim Facebook-Publisher im Vorfeld des mehrfach verschobenen Börsengangs "Reporting-Probleme" an Investoren.
Take-Two-Chef Strauss Zelnick hat während des Reuters Global Media Summit Zweifel an der Stabilität von Zxyngas Geschäftsmodell angemeldet. Der Facebook-Spielepublisher will an die Börse gehen, hat den Start aber inzwischen mehrfach verschoben.
"Ich möchte anmerken, dass es kompliziert ist, sich als führender Akteur [bei Social Games] darzustellen, und der Grund, dass Zynga noch keinen Börsengang gemacht hat, sind deren lückenhafte Erfolgszahlen, so Zelnick. "Zynga ist ein Direct-Marketing-Unternehmen, 97 Prozent [der Spieler] zahlen ihnen gar nichts, drei Prozent tun es. Die Fluktuation ist sehr schnell und sie bekommen neue Kunden. Das ist ihr Modell."
"Ich glaube, sie haben ein Reporting-Problem", so Strauss Zelnick in Bezug auf harte Zahlen, in welcher Höhe und wie schnell Nutzer von Zyngas Facebook-Spielen abwandern.
"Ich glaube, man beobachtet, dass ihre Akquisitionskosten und die Marketingausgaben steigen, und sie haben eine sehr hohe Fluktuation [bei den Nutzern]."

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