Zynga: Fragen nach Spieler-Fluktuation und Verweildauer bleiben offen
Während einer Konferenz im Vorfeld der in der nächsten Woche erwarteten Börsennotierung antwortet das Zynga-Führungsteam ausweichend auf Investorenfragen. Dafür verspricht Firmenchef Mark Pincus (Foto) eine EBITDA-Marge von rund 40 Prozent.
Zynga hat im Vorfeld des für die nächste Woche geplanten Börsengangs während einer Konferenz kritische Analysten- und Investorenfragen zur Verweildauer und zur Fluktuation der Spieler vermieden, dafür aber hochgesteckte Ziele verkündet.
So räumte Zynga-Chef Mark Pincus ein, dass von 227 Millionen monatlicher Spieler weniger als drei Prozent für virtuelle Güter oder sonstige Spielvorteile bezahlen. In den 12 Monaten mit Abschluss zum 30. November ist Zynga auf lediglich 7,7 Millionen Spieler gekommen, die in den Facebook-Spielen des Publishers Geld ausgegeben haben.
Mit dem erwarteten Kapitalzufluss aus dem Börsengang in Höhe von mindestens 900 Millionen Dollar geht Pincus jedoch von einer Verdopplung der zahlenden Spieler aus. Einen Zeitraum zur Erreichung dieses Wachstums blieb Pincus schuldig.
Zyngas Finanzchef David Wehner gab als Ziel vor, eine EBITDA-Marge "im Bereich von 40 Prozent" erzielen zu wollen.
Die starke Abhängigkeit von Zynga von Facebook als Plattform will der Publisher in Zukunft weiter verringern. Die durchschnittliche Zahl der täglichen Nutzer von Zynga-Spielen auf Smartphones sei seit Oktober von 11,1 Millionen auf 13 Millionen gestiegen. Dennoch liegt der Umsatzanteil der Facebook-Spiele noch bei 95 Prozent.

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