US-Markt: 15 Prozent Plus bei Spielesoftware gleicht Hardwaretalfahrt aus
Das erzielte Minus von 0,5 Prozent in der Gesamtmarktbetrachtung war von dramatischen Verlusten und Gewinnen der Segmente bestimmt.
Im November konnte sich der US-Markt auf den ersten Blick gegenüber dem Vorjahr nach Angaben des amerikanischen Marktforschungsinstituts The NPD Group mit einem Umsatzminus von 0,5 Prozent stabilisieren.
Allerdings glichen beim Gesamtergebnis steigende Umsätze im physischen Softwaregeschäft die teils deutlichen Verluste bei Hardware und insbesondere der Peripherie aus. Die Hardwareumsätze fielen im Vorjahresvergleich im November um neun Prozent von 1,08 Mrd. US-Dollar auf 982,4 Millionen. Dramatisch fiel das Minus im Peripherie-Bereich aus: Hier wurde 34 Prozent weniger umgesetzt als im November 2010, was teils durch die starke Marktdurchdringung mit Kinect erklärt werden könnte.
Der Umsatz mit Spielesoftware im stationären Handel stieg jedoch um 15 Prozent. Besonders bemerkenswert: Der in den USA längst totgesagte PC-Spielesektor explodierte förmlich und legte um 57 Prozent zu.
Der bei weitem erfolgreichste Titel war über alle Formate hinweg Call of Duty: Modern Warfare 3. Der Activision-Titel konnte nach NPD-Erhebungen 8,99 Millionen Mal durch verkauft werden. Zweiterfolgreichster Titel war The Elder Scrolls V: Skyrim, das jedoch mit 2,8 Millionen Stück deutlich hinter dem Spitzenreiter lag.
Der Umsatz im Handheld-Bereich der im Vorjahr noch um 20 Prozent zurück ging, stabilisierte sich auf ein Minus von einem Prozent. Grund ist der starke Durchverkauf für Nintendo 3DS nach der Preissenkung.

Please register or log in to Gamesindustry International below to read and submit comments.