Headhunter-Streit: THQ darf doch Ubisoft-Mitarbeiter abwerben
Nachdem Ubisoft per einstweiliger Verfügung THQ dazu verdonnert hatte, Abwerbegespräche mit den kanadischen Mitarbeitern zu führen, kommt der US-Publisher nun mit der Berufung durch.
THQ darf nun doch Personalgespräche mit Mitarbeitern von Ubisoft in Kanada führen. Das hat ein Berufungsgericht entschieden, nachdem Ubisoft nach der Abwerbung von Patrice Désilets (Assassin´s Creed) THQ per einstweiliger Verfügung Headhunter-Tätigkeiten untersagt hatte.
Der Streit zwischen den beiden Publishern begann, als Kreativdirektor Patrice Désilets bei Ubisoft gekündigt und nach dem Ablauf einer Wettbewerbsklausel ein neues Projekt beim neu gegründeten kanadischen Studio von HQ begonnen hatte.
"Die Entscheidung des Berufungsgerichts ist ein großer Sie für THQ Mobtreal und alle diejenigen, die in der Videospieleindustrie in Montreal arbeiten", sagt Ed Kaufman, Executive Vice President Business and Legal Affairs bei THQ. "Wir sind begeistert von der Entscheidung des Gerichts, da wir fest an die individuelle Freiheit glauben, dort arbeiten zu dürfen, wo man möchte."


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