HitFox-Chef Beckers: Bis zu 50 Prozent Zusatzumsatz durch Aktionsangebote
Mit zeitlich begrenzten Aktionsangeboten und teils erheblichen Rabatten hat HitFox die Branche gehörig aufgewirbelt. Geschäftsführer Jan Beckers sieht jedoch wegen unterschiedlicher Kommunikationswege nur geringe Kannibalisierungseffekte.
Mit zeitlich begrenzten Aktionsangeboten hat der auf Spielesoftware, Hardware und Peripherie spezialisierte Rabattanbieter HitFox in den letzten Monaten von sich reden gemacht.
Doch HitFox will mehr sein als nur ein Preisbrecher und sieht die eigene Stärke auch in der Verbreiterung von Zielgruppen durch die Ansprache von potenziellen Kunden, die durch kanalspezifische Bewerbung durch die klassischen Publisher nur teilweise oder gar nicht erreicht werden.
"HitFox löst durch Push-Kommunikation via E-Mail und auf Facebook Impulskäufe aus - das sind zu einem großen Teil Käufe die ansonsten gar nicht stattgefunden hätten", sagt HitFox-Geschäftsführer Jan Beckers gegenüber GamesIndustry.biz. "Auf unserer Facebook-Seite tauschen sich beispielsweise 5 Monate nach dem Launch bereits knapp 100.000 Fans über aktuelle Spiele und Angebote aus. Die zusätzliche Sichtbarkeit, die wir Spielen in Verbindung mit einem attraktiven Angebot verschaffen führt zu zusätzlicher Nachfrage - und vergrößert dadurch den Gesamtmarkt."
Als Beispiel für Mehrumsatz mit beschränkter Kannibalisierung führt Beckers die Erfahrung im Free2Play-Bereich an.
"Für Publisher von Online-Games mit virtueller Währung gibt es noch einen weiteren Effekt: Fast alle Online-Games bieten inzwischen Ihre virtuelle Währung an Aktionstagen vergünstigt an. Diese Preisdifferenzierung vergrößert ihren Gesamtumsatz indem ebenfalls Impulskäufer angesprochen werden. Die Gefahr hierbei ist aber, dass auch die Bestandskunden welche ohnehin zum vollen Preis gekauft hätten, dann zum rabattierten Preis einkaufen. Ein klassischer Kannibalisierungseffekt. Publisher, welche diese Rabattaktionen nicht im eigenen Shop durchführen, können diesen Kannibalisieungseffekte aber deutlich verringern."
Aeria Games habe beispielsweise durch einen Deal mit HitFox 50% Zusatzumsatz gemacht nach Kannibalisierungseffekten.
Beckers: "Wir werden diese Virtual Currency Deals in 2012 weiter ausbauen und hierdurch weiteren Publishern helfen, Kannibalisierungseffekte zu verringern."
Das gesamte Interview mit Jan Beckers in Kürze bei GamesIndustry.biz.

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Register nowRick Lopez
illustrator, designer, DJ
James Boulton
Technical Director @ Eiconic Games Ltd
Jack Pochop
Studying Telecommunications @ Indiana University