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Rabattschlacht: Online-Händler GoG kritisiert Steam

Rabattschlacht: Online-Händler GoG kritisiert Steam

Thu 12 Apr 2012 12:42pm GMT / 8:42am EDT / 5:42am PDT
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Steams aggressive Preisstrategie interpretieren Manager von GoG.com als eine Gefahr für die Wertvorstellung gegenüber Games.

Manager des auf Klassik-Spiele fokussierten Online-Händlers GoG.com haben im Gespräch mit Rock Paper Shotgun die aggressive Preisstrategie von Valves Digitaldistributionsplattform Steam scharf angegriffen. Insbesondere die regelmäßigen Preisaktionen, bei denen Rabatte bis zu 80 Prozent gewährt werden, würden eine negative Botschaft in Richtung der Verbraucher senden.

"Natürlich erreicht man Tausende und Abertausende an Verkäufen eines Spiels, wenn es billig ist, aber man beschädigt langfristig die Wertevorstellung der Marke, weil die Leute einfach auf die nächste irre Verkaufsaktion warten", so GoG.com-Geschäftsführer Guillaume Rambourg. "Den Preis für ein Spiel zu kürzen, ist einfach. Den Inhalt seines Angebots zu verbessern, wenn man ein Spiel veröffentlicht, ist ambitionierter."

Rabatte würden aber auch Spieler selbst in die Irre führen: "Große Preisnachlässe sind aber auch für die Spieler selbst nicht gut. Wenn eine Spielerin oder ein Spieler ein Game kauft, nur weil es gerade im Angebot ist, werden sie darauf kondition iert, schlechte Kaufentscheidungen zu treffen, und sie lernen auch, dass Spiele nicht viel wert sind. Wir kennen alle Spieler, die jeden Monat mehr Geld ausgeben als sie eigentlich wollen, nur weil es zu viele Spiele gab, die zu billig angeboten wurden. Das ist für niemanden gut."

GoG.com wurde vom polnischen Publisher CD Projekt im Jahr 2008 gegründet und konzentriert sich auf den digitalen Vertrieb von klassischen Games.

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