Activision: Ergebnis wegen WoW und Call of Duty schwächer

Activision: Ergebnis wegen WoW und Call of Duty schwächer

Fri 31 Aug 2012 9:52am GMT / 5:52am EDT / 2:52am PDT
Financial

Der Publisher hebt seine EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr jedoch auf 800 Mio. Euro an. Grund: World of Warcraft: Mists of Pandaria, Skylanders Giants und Call of Duty: Black Ops II.

Activision hat wegen sinkender Abo-Zahlen bei World of Warcraft und weniger Umsatz bei Call of Duty in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres weniger Umsatz und Gewinn als im Vorjahreszeitraum gemacht.

Der Umsatz fiel im ersten Halbjahr um 6,8% auf 1,731 Mrd. Euro. Währungsbereinigt lag der Rückgang bei -13,6% im Vergleich zum 1. Halbjahr 2011. Muttergesellschaft Vivendi begründet dies mit IFRS-Richtlinien, nach denen Umsätze mit Online-Inhalten nicht vollständig, sondern nur über einen verlängerten Zeitraum eigerechnet werden dürfen. So kommen wesentliche Umsatzbestandteile von Diablo III erst später zum Tragen.

Das EBITA lag bei 572 Millionen Euro, einem Rückgang zum Vorjahr von 31,3% (bei onstante Währungen - 35,6%).

Der geringere Umsatz wird durch eine sinkende Abonnentenzahl für World of Warcraft sowie weniger Umsatz mit Call of Duty begründet. Für das Gesamtjahr bleibt Vivendi jedoch optimistisch und hebt die EBITDA-Erwartung von 750 auf 800 Millionen Euro an.

Grund: Die bevorstehende Veröffentlichung von World of Warcraft: Mists of Pandaria, Skylanders Giants und Call of Duty: Black Ops II.

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