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Entlassungswelle bei Travian Games

Entlassungswelle bei Travian Games

Wed 24 Apr 2013 10:34am GMT / 6:34am EDT / 3:34am PDT
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Bis zu 60 Arbeitsplätze sollen beim Münchener Browsergames-Publisher abgebaut worden sein. Inkl. Update.

Nach Informationen von GamesIndustry.biz hat Travian Games einen Einstellungsstopp verhängt und bis zu 60 Mitarbeiter entlassen. Inwieweit laufende Projekte betroffen sind, ist nicht bekannt. Ingo Horn, bislang PR-Chef des Münchener Browsergames-Herstellers, hat das Unternehmen bereits verlassen. Ebenfalls ist Martin Fischbacher betroffen.

Die Zahl der Mitarbeiter war zuletzt von Travian Games mit 230 angegeben worden. Bislang liegt nur ein wenig aussagekräftiges Statement von Travian Games vor, in dem von Umstrukturierungen und Neuaufstellung der Spieleteams die Rede ist. Insbesondere sollen Marketingfunktionen ausgelagert werden.

"Travian Games hatte sich seit Mitte des letzten Jahres intensiv mit der Strategie und Ausrichtung des Unternehmens beschäftigt", heißt es in der Erklärung. "Mit der operativen Rückkehr der Gründer von Travian Games in die Firma, startete die Neuausrichtung des Münchner Online-Games Anbieters im letzten Jahr. Der Fokus der letzten Monate lag in der Veröffentlichung der für 2012 und 2013 fertig gestellten Produkte und der Vorbereitung neuer Spieleproduktionen. Die sechs kürzlich veröffentlichten Online-Games sind teilweise sehr gut gestartet, allerdings gab es auch einige unerwartete Enttäuschungen. Deshalb musste die zu erwartende Prognose des Gesamtumsatzes bei Travian Games entsprechend angepasst werden. Dabei wurden auch einzelne Spiele eingestellt. Um sich auf Betrieb und Vermarktung der erfolgreichen Produkte zu konzentrieren und gleichzeitig ausreichend Energie für qualitative hochwertige Neuentwicklungen aufzubringen, strukturiert das Münchner Unternehmen in den nächsten Monaten um."

Die Restrukturierung betreffe dabei fast alle Bereiche des Unternehmens. "Teile des Marketings werden hierbei ausgegliedert, um eine bessere Kostenflexibilisierung zu ermöglichen und den veränderten internen Leistungsanforderungen gerecht zu werden", heißt es. Gleichzeitig würden verschiedenste Kapazitäten im Unternehmen überprüft und angepasst.

„Travian, goalunited und Miramagia sind die Säulen unseres Unternehmenserfolges. Neue Produkte, wie z.B. Rail Nation, entwickeln sich sehr erfreulich", sagt Travians Marketing-Chef Pascal Schmidt. "Trotzdem müssen wir uns immer wieder selbst fordern und dem größeren Wettbewerb und den höheren Anforderungen der Spieler gerecht werden. Die Restrukturierung ist notwendig, um flexibel auf die Marktentwicklung eingehen zu können und sich für die Zukunft fit zu machen. Unsere Mission ist es, immer wieder das „besondere Spiel“ zu entwickeln und in Sachen Spielspaß Standards zu setzen. Dieser Herausforderung stellen wir uns mit viel Enthusiasmus und Engagement.“

UPDATE:Ingo Horn hat das Unternehmen bereits vor zwei Wochen verlassen. Die Trennung erfolgte dem Vernehmen nach unabhängig von der Restrukturierung bei Travian Games.

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