Epic hält iPad und iPhone für die Konsolen der Zukunft
Mark Rein traut Handys bald eine mit Konsolen vergleichbare Leistung zu.
Mit der vierfachen Leistung ließe sich auf dem iPad selbst ein High-Tech-Titel wie Gears of Wars spielen, sagt Epic-Chef Mark Rein.
Epic-Chef Mark Rein hat bestätigt, dass der Entwickler von High-Tech-Blockbustern wie Unreal und Gears of War mit Mikrotransaktionen und Low-Price-Titeln experimentiert.
Hintergrund ist, dass Rein Plattformen wie iPad und iPhone eine bedeutende Rolle in der Zukunft der Spielebranche zutraut. Während eines Panels bei der GameHorizon-Konferenz in Gateshead verteidigte er zwar grundsätzlich das Konzept von Vollpreisspielen, räumte aber ein, dass die Preise für Spiele fallen müssten.
"Ich verkaufe lieber zehn Millionen Spiele für 25 Dollar und habe dann die Chance, Download-Content dazu zu verkaufen als fünf Millionen Spiele für 50 Dollar, die dann gebraucht verkauft werden", sagte Rein. "Ich glaube, das wird sich ändern zugunsten der Verbraucher. Wir werden definitiv mit Mikro-Transaktionen und Spielen mit niedrigeren Preispunkten experimentieren."
Währenddessen geht Mark Rein nicht davon aus, dass Handy- und Browser-Games unbedingt kostenlos sein müssten. "Ich bin ein großer Verfechter von Top-Titeln. Top-Titel werden nicht verschwinden, sondern sie werden überall zu finden sein. Bei steigender Qualität steigen auch die Kosten und so muss man diese Spiele besser monetarisieren."
Bei einer eindrucksvollen Demonstration der Unreal-Engine-Prototypen für iPhone, iPad und Android äußerte der Epic-Chef, dass diese Geräte in Kürze eine Hardware-Ausstattung bieten würden, die der Xbox 360 oder der PS3 ebenbürtig sei. "Das sind die Konsolen der Zukunft," so Rein, "Wenn sich die Leistungsstärke der Handys nur noch zweimal verdoppelt, können Sie darauf Gears of War spielen."

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