Remedy ist trotz schwacher US-Umsätze zufrieden mit Alan Wake
Markenchef Oskari Hakkinen glaubt trotz des Wettbewerbs zu Red Dead Redemption an einen langen Lebenszyklus.
Trotz überwiegend hervorragender Bewertungen in der Fachpresse konnte sich Remedys Grusel-Thriller Alan Wake im Mai nicht gegen den massiven Blockbuster Red Dead Redemption durchsetzen. Der finnische Entwickler Remedy Entertainment hofft nun auf einen langen aktiven Lebenszyklus des Titels.
"Insgesamt waren wir sehr zufrieden, wie Alan Wake sowohl von der Presse als auch von den Fans aufgenommen wurde", sagte Oskari Hakkinen, Chef der Marken-Entwicklung bei Remedy Entertainment, gegenüber VG247. "Die Leute erkennen als erstes und vor allem die Story an, aber sie lieben auch die Charaktere, die Kampfszenen, und natürlich die Spielumgebung." Im Mai konnten von Alan Wake in den USA dennoch nur 145.000 Stück verkauft werden; während Red Dead Redemption mit 1,8 Mio. Stück den Markt beherrschte.
"Es gibt keinen Zweifel, dass Alan Wake in einem sehr wettbewerbsintensiven Zeitfenster auf den Markt gekommen ist, bei dem einige Spiele mit extrem aggressivem Marketing dominiert haben", räumt Hakkinen ein. "trotzdem haben wir immer versucht, einzigartig zu bleiben und etwas neues und anderes im Videospielebereich zu machen."
Für die Zukunft bleibt Oskari Hakkinen zuversichtlich, offenbar auch, was eine mögliche Fortsetzung betrifft.
"Dieser frische Wind für Spieler scheint sich nun zu unserem Vorteil auszuzahlen, da diejenigen, die Alan Wake bereits erlebt haben, eindeutig inspiriert sind, mehr über das Spiel zu reden und ihren Freunden zu sagen, dass sie es spielen sollen. Die Mundpropaganda ist ein sehr offensichtliches Phänomen für Alan Wake. Das Interesse für den Titel wächst und er hat das Zeug dazu, fortgesetzt zu werden."

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